Helene Fischer – Du lässt mich sein, so wie ich bin
Helene Fischer – Du lässt mich sein, so wie ich bin (live Berlin, O2 World am 23.10.2010) – mehr auf der DVD “Helene Fischer – So wie ich bin”
Video Bewertung: 4 / 5
Helene Fischer – Du lässt mich sein, so wie ich bin (live Berlin, O2 World am 23.10.2010) – mehr auf der DVD “Helene Fischer – So wie ich bin”
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Einige tolle ich bin wie ich bin Bilder:
Retired

Bild von h.koppdelaney
Nostalgia
Longing for the Faraway
Far away
No matter where I am
I am home
HKD
Das nostalgische Bild meiner früheren Sehnsüchte.
Alle Sehnsucht galt der Suche nach mir selbst.
Ich bin der Hafen, in dem ich angekommen bin.
HKD
Falls Psychologie interessiert:
Fernweh zieht das Bewusstsein nach außen und gaukelt vor, das Gesuchte sei dort zu finden. Das Gesuchte ist die Befriedigung der Sehnsucht oder auch beschrieben mit „innerer Friede“. Gelassenheit, Zufriedenheit, innerer Friede, das Glück ist in äußeren Aktivitäten nicht zu gewinnen, obwohl die motivierenden Kräfte das immer wieder vorgeben: Fernweh ist eine dieser motivierenden Energien. Aus meiner Sicht täte man dem Fernweh unrecht, wenn man es darum ablehnte, weil es keine Erfüllung beschert. Es beschert Erfahrung und diese wiederum ist die Reinigung von Illusionen wie etwa: Das Glück liegt in der äußeren Welt. Das Glück liegt auch nicht in der inneren Welt. Wenn Außen und Innen zu einem geworden sind, lächelt die Seele.
HKD
Anmerkung:
This is digital art work, not reality.
Das Bild ist ein digital hergestelltes Werk.
Jede Ähnlichkeit mit realen Gegebenheiten wäre rein zufällig.
HKD
If you like to see my latest videos:
Meditation – Introducing
www.youtube.com/watch?v=vocdfNPPNJo
or
Path of Wisdom
www.youtube.com/user/koppdelaney
and
Dark Night of the Soul
www.youtube.com/user/koppdelaney#p/a/u/1/EaRQPzamppo
Sunflower Rain

Bild von h.koppdelaney
Summer Rain
HKD
Verdammt nasses Wetter heute…
Oder: Unterdrückte Wut
Sie entschuldigte sich dafür, dass es von ihrem geschlossenen Regenschirm auf meine Schuhe getropft hatte. Dann legte sie sie die geschnittenen Sonnenblumen auf den Nebenplatz. Als sie bemerkte, dass ein paar Tropfen in die Polster sickerten, legte sie den Strauß auf den Boden des Zugabteils und schob ihre Handtasche auf die nassen Stellen.
„Für meine Schwiegermutter“, sagte sie als mein Blick auf die Blumen fiel. „Ich besuche sie zu ihrem Geburtstag. Sie wird sechsundsechzig.“ Sie machte eine kurze Pause und fuhr fort: „Ich brauche nur bis zur nächsten Station, dann sind Sie mich mit all dem nassen Plunder wieder los.“
Ich lächelte und sagte, dass es keine Ursache sei. In ein paar Minuten sei alles wieder trocken. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, sie habe mir nicht zugehört, denn sie wiederholte ihre Entschuldigung für die Nässe. Ihr Mann sage auch immer, dass sie so ungeschickt sei.
„Das mit den paar Tropfen finde ich nicht schlimm.“
Sie bedankte sich und blickte gleichzeitig auf ihre durchnässte Hose die im unteren Bereich große dunkle Flecken aufwies.
„Ich bin durch Pfützen gelaufen.“ Sie blickte mich fragend an, als erwarte sie eine Rüge für ihre Tat. Ich bemerkte, dass ich mich in eine bestimmte Rolle gedrängt fühlte und gab ihr freundlich zu verstehen, dass ich mich auf mein Manuskript konzentrieren müsse, das aufgeschlagen in meinem Schoß lag und in dem ich wieder zu blättern begann, da sich durch ihr Erscheinen im Abteil die Seiten verschlagen hatten.
Sie fingerte an ihrem roten Regenschirm herum und nuschelte: „Entschuldigen Sie. Ich wollte Sie nicht stören. Ich störe trotzdem immer.“
„Schon gut.“
„Darf ich noch eine Frage stellen?“
„Bitte respektieren Sie meinen Wunsch nach…“
„Es ist nur eine ganz kleine Frage.“
Ich blickte ihr direkt in die Augen und spürte für eine Sekunde, dass irgendetwas nicht stimmte, und ich nahm eine vorsichtige Haltung ein.
„Also bitte, fragen Sie.“
„Habe ich Sie verärgert?“
„Ihre Störungen verärgern mich in der Tat“, sagte ich. „Da wir diese aber jetzt beenden, vergessen wir das Ganze.“
Ich heftete meinen Blick demonstrativ auf mein Manuskript und wurde nach einigen Minuten von einem leisen Schluchzen abgelenkt. Ich blickte auf und sah Tränen ihren Wangen herunterkullern.
„Falls ich zu grob war“, sagte ich, „möchte ich mich dafür entschuldigen.“
„Ich weine nicht ihretwegen. – Es geht um meine Schwiegermutter.“
Ich zuckte innerlich zusammen, denn nun hatte ich das Gespräch wieder begonnen und mir war klar, dass sie ihren inneren Druck irgendwie ablassen wollte.
„Was ist mit ihr?“ fragte ich, um es kurz zu halten.
„Sie wird mich wieder klein machen und mir aufzeigen, was ich alles nicht kann. Und sie hat recht, denn wenn ich es könnte, würde ich ihr die Blumen um die Ohren hauen.“
„Ihre Offenheit überrascht mich“, gestand ich ein und hatte nun den Grund für meine Skepsis. Unterdrückte Wut kann sich sehr lange aufstauen und extrem destruktiv werden. Das hohe Maß an Selbstverurteilung durch Selbstvorwürfe und das ständige Entschuldigen hätte mich gleich stutzig machen müssen, doch für Seiten, die ich selbst an mir habe, bin ich manchmal blind.
„Ja“, sagte sie. „Ich muss mich entschuldigen, denn das gehört nur in meine Gruppe.“
Wieder heftete ich meinen Blick auf das Papier und murmelte: „Das denke ich auch.“
Wenige Minuten später wurde ihre Station aufgerufen.
„Ging doch schnell“, sagte sie während sie sich durch die Tür schob und verschwand.
In der Tat, denn so schnell hatte ich schon lange nicht mehr meine Zentrierung verloren und war innerlich böse geworden. Ihre unterdrückte Wut war übergesprungen und hatte meine affiziert. Nun saß ich da im Abteil mit meiner Wut und erinnerte mich, dass ich vor zwei Tagen einen flüchtigen Blick auf mein Horoskop geworfen hatte. Horoskope sind wie Wettervorhersagen, nicht immer stimmen sie, doch nicht selten treffen sie auch zu. Verdammt nasses Wetter heute…
HKD
Digital art based on own photography and textures
day 171 #tasskaff365

Bild von boerge30
wie tief bin ich nur gesunken?
This sheet music was newly engraved from early and authoritative editions.This sheet music was newly engraved from early and authoritative editions.
Preis:
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Einige tolle ich bin wie ich bin Bilder:
the heart is bleeding…

Bild von STARforSG
Ich bin mit LIEBE gegangen. Warum liebt man weiter, obwohl man weiß das alles keinen Sinn hat. Zu gehen obwohl man noch liebt, hört da jemals dieser Schmerz, diese leere auf? Wie soll man eine leere im Herzen füllen, die man gedanklich herbeigerufen hat. Wie soll ich meinem Herz sagen, das ich gegangen bin, obwohl mein Herz noch liebt. Es war die liebe meines Lebens. Noch nie vorher hab ich so geliebt und so begehrt. Warum versteht mein Herz das nicht? Im Kopf ist alles klar. Wieso will dieses Gefühl nicht aufhören weh zu tun. Uns verbinden unsere Körper. Nicht der Geist. Nicht das denken. Nicht das handeln. Ich klammerte mich an einen Traum. An deinen Traum. Ich lebte Tag für Tag für diesen Moment. Das was du mir in der ersten Nacht erzählt hast. Deine Erzählungen machten mich blind für die Realität. Ich wollte doch bloß deinen Traum erfüllen. Ich wollte das sein, was du dir immer gewünscht hast. Nur ich hab nicht gesehen das dein Traum für dich unerreichbar blieb. Ich kämpfte jede Sekunde dafür. Ich hab aber übersehen das du weit hinter mir bliebst. Es tut weh versagt zu haben. Ich wollte doch nichts mehr als dir deinen traum erfüllen…
Sound of Silence

Bild von h.koppdelaney
Wisdom of the Age – Happy with myself. Alone.
HKD
Der stille Gesang im Augenblick
Das Leben als solches als Ziel zu erkennen erschien mir anfangs unsinnig. Ich war mir doch – so glaubte ich – bewusst, dass ich lebe. Was ich nicht wusste, war der Umstand, dass ich mein Leben durch Schleier wahrnahm, die es mich dumpf, dunkel und als überwiegend schmerzhaft wahrnehmen ließen. Daher dachte ich, das Leben müsse ein Ziel haben etwa in der Art, eine Karriere zu machen und die Leiter des Erfolges zu erklimmen. Spiritueller und künstlerischer Erfolg schwebte mir vor. Erfolg. Das allerdings ist einer der Schleier. Vorstellungen beschäftigen den Geist und halten ihn von der Wahrnehmung des Augenblicks ab.
Ich saß beispielsweise im Zug und war in Gedanken auf einem Seminar oder einem Empfang. Von dem mir gegenüber sitzenden Ehepaar nahm ich nur ein Hintergrundgeräusch war. Das Kind spielte mit einem Taschencomputer, während sie sich unterhielten, unterbrochen nur von kleinen Freudenschreien des Jungen, dem es gelungen war, bei seinem Spiel einen Punkt zu machen.
Neben dem Jungen saß die Oma. Sie warf immer wieder einen Blick auf den Spielverlauf und lächelte, wenn es ihr Enkel geschafft hatte, eine Computerfigur auszutricksen.
Auch bemerkte ich, wie sie mich musterte und gleichzeitig dem Gespräch des Paares folgte, ohne sich kommentierend oder fragend daran zu beteiligen. Sie schwieg die ganze Zeit und schien dennoch sehr beteiligt an dem ganzen Geschehen.
Offensichtlich war ihr Geist nicht mit abstrakten Gedankengängen beschäftigt, denn stets hatte sie einen wachen Blick auf die Ereignisse. Sie war nicht geistesabwesend wie man es bei manchen Reisenden spürt, wenn sie im Zug sitzen wie ich und Pläne machen für den nächsten Arbeitstag oder das Treffen mit einer wichtigen Persönlichkeit.
Doch für einen kurzen Augenblick teilte ich den Raum der Präsenz mit der elegant doch ältlich gekleideten Frau.
Während ich die hier beschriebenen Erkenntnisse sammelte trafen sich unsere Blicke und wir lächelten uns an. Sie nickte freundlich und ich hatte für einige Sekunden das Gefühl, sie erkenne mich und mein Wesen allein durch ihren offenen Blick.
Ich dachte, was denkt sie wohl über mich? Heute bin ich sicher, dass sie nichts dachte. Sie nahm mich wahr, ohne in Worten und Konzepten zu denken. Sie kategorisierte mich nicht. Es schien ihr egal, ob ich der war, der ich vorgab zu sein. Meine Anpassung an meine Umgebung ist defensiv zurückhaltend. Ich reagiere eher introvertiert während andere gern den Kontakt und das Gespräch suchen.
Ich nickte zurück und meine Mundwinkel zogen sich nach oben. Ich war freundlich doch stumm und zog mich langsam aus der spontanen Offenheit zurück, um nicht den Anlass zu geben, ein Gespräch zu beginnen. Ich bemerkte, dass sie kein Bedürfnis hatte zu reden und freute mich, dass auch sie die Stille zu genießen wusste.
Ich verschwand also wieder in meinen Gedankengängen, bemerkte aber gleichzeitig, wie ich begann, die Frau zu analysieren. Alter, Status, Typus, Eigenschaften, Auftreten und dann spürte ich Respekt in mir und fragte mich, wofür ich ihr Anerkennung zollte.
Es war ihre Fähigkeit im Augenblick zu sein, hier in diesem Zugabteil und unter eben genau diesen Bedingungen. Eine scheinbar langweilige Situation wie sie alltäglich in ähnlicher Form geschieht konnte sie mit dem gleichen Maß an Präsenz erleben wir das Kind. Dessen Aufmerksamkeit allerdings war gefesselt an die kleinen Figürchen, die zappelnd über den Bildschirm hüpften. Der Junge war also aufgegangen im Spiel, während mir die Frau nicht versunken schien.
Mir war bewusst, dass sie jede meiner Regungen verfolgte, obwohl sie nicht explizit darauf achtete. Als es mich an der Wange juckte und ich mich kratze, sah ich aus den Augenwinkeln, dass ihr Interesse an meiner Geste ganz ungezwungen und mit kindlicher Neugier war.
Mir wurde bewusst, könnte ich die Vorgänge im Abteil erleben, ohne in Gedanken ständig abschweifen zu müssen, wäre meine Wahrnehmung umfassender und detaillierter. Doch diese Erkenntnis versank wieder hinter Schleiern bis ich gelernt hatte, mein Bewusstsein von unerwünschten Gedanken weitgehend frei halten zu können.
Wie hatte diese Frau das geschafft? Und war ihr der Umstand ihrer Fähigkeit zu präsentem Sein bewusst? Mit meinem eigenen zunehmenden Alter erfahre ich die wachsende Fähigkeit, mich von äußeren Ereignissen nicht mehr fesseln zu lassen. Das Theater der weltlichen Dinge verblasst vor dem Hintergrund zunehmender Aufmerksamkeit für das Hier und Jetzt. Das Leben findet im Augenblick statt. Es gibt nichts mehr zu erreichen. Ich bin angekommen im Zug des Lebens der einfach immer weiter fährt ohne mein Zutun.
Was verbleibt? Ich besinge den jeweiligen Augenblick, innerlich, gedankenlos wie es die grauhaarige Frau in dem Zugabteil tat.
An ihren leuchtenden Augen sah ich, dass sie das Leben besang. In Stille.
HKD
Digital art based on own photography and textures
HKD

Willemijn Verkaik and Lucy Scherer performing the amazing song Wie ich bin,LIVE!
Video Bewertung: 4 / 5
Kannst Du verstehen, wie es ist, zu sehen Daß ein Mann, der nicht die Hälfte von dem kann, was Du kannst, an Deiner Stelle fantastisch verdient, sich so nennt Durch die Gegend rennt, während Dich keiner kennt Ich hab´ gepennt in der Schule, die Klasse hat gelacht Dann bin ich aufgewacht, ich hab´ die Nacht im Studio verbracht Kennst Du die Pracht einer Platte, die sich dreht Wenn auf dieser Platte Dein Name steht Es weht ein rauher Wind und ein Kind wird zum Mann Gespannt und wie im Bann will es Dir zeigen, was es kann Und dann zahlt es ohne Scheiß wirklich jeden Preis Nur damit Du weißt, wie es heißt Ich heiß´ Moses P. Ich bin Thomas H. Ich bin Rödelheim Weißt Du, wie es ist, wenn die List Deines Feindes Gemein ist, er groß ist, Du klein bist, allein bist Du eines Tages einfach nicht mehr wirklich weißt Ob der Preis, den Du zu zahlen bereit warst, nicht Dein Glück zerreißt Ich mischte Schweiß mit Blut und aus Angst wurde Wut Aus Wut wurde Hass und daraus Mut Und ich schätz´, das war gut, denn Mut gibt Dir die Kraft Zu sein, was Du sein mußt, auch wenn die Welt Dich haßt Ich fasse Schmerzen in Worte, schreib´ sie auf Papier Mach´ daraus ein Lied und schenke es Dir Aus der Gier, aus dem Wunsch, daß Du weißt und begreifst Wer ich bin und wie ich heiß´ Ich heiß´ Moses P. Ich bin Thomas H. Ich bin Rödelheim Hast Du schon mal gelacht, weil Du gedacht hast, daß Dein Blatt gewinnt Geweint wie ein Kind, weil Dein Glück durch Deine Hände rinnt Auf einem Auge blind, weil es tränt …